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Bulimie – Wo bekomme ich Hilfe?

Hilfe im Beratungsgespräch

Unterschiedliche Kliniken bieten Hilfe bei Bulimie. Bevor es jedoch zu einer Behandlung kommen kann, müssen Betroffene ihre Probleme zumindest teilweise offenbaren. Das fällt oft nicht leicht und stellt ein großes Hindernis für viele Bulimie-Kranke dar. Helfen können psychologische Beratungsstellen, welche in jeder Stadt zu finden sind. Hier erhalten Betroffene erste Informationen zu Kliniken im Umkreis und werden in allen Belangen unterstützt. Möchte man nicht persönlich erscheinen, steht auch die Telefonseelsorge mit Rat und Tat zur Seite. Sucht man als Betroffener Hilfe bei Bulimie, möchte sich jedoch nicht sofort an eine Beratungsstelle wenden, empfiehlt es sich, einem guten Freund oder ein Familienmitglied die Krankheit zu offenbaren. Mit einer vertrauenswürdigen Person an der Seite fällt es leichter, eine geeignete Behandlungsmöglichkeit zu finden.

Hilfe bei Bulimie: Einrichtungen

Deutschlandweit gibt es in allen größeren Städten Spezialkliniken für Essgestörte. Zwar kann nicht immer selbst über den Behandlungsort entschieden werden, jedoch richtet sich die zuständige Krankenkasse zumeist an die Vorschläge. Entscheidend ist auch, ob ein Teil der Kosten übernommen werden oder nicht. Solche Dinge können im Vorgespräch mit der Beratungsstelle besprochen werden. Welche Einrichtung geeignet ist, hängt immer auch von der Schwere der Erkrankung, dem Alter und anderen Faktoren ab. Deshalb ist es wichtig, sich bei verschiedenen Stellen wie Therapeuten, der Krankenkasse und dem Arzt Informationen einzuholen und dann zu entscheiden.

Weitere Möglichkeiten, Hilfe bei Bulimie zu erhalten

Bulimie ist oft mit Scham- und Schuldgefühlen verbunden, weshalb es nicht leicht ist, sich zu öffnen und sich den Problemen zu stellen. Das ist jedoch ein wichtiger Schritt, um die Erkrankung in den Griff zu kriegen. Der Rückhalt von Freunden und der Familie bedeutet viel und ist enorm wichtig. Familienkliniken und Mutter-Kind-Kuren sind nur zwei Möglichkeiten, zusammen mit wichtigen Personen die Bulimie zu behandeln. Verschiedene Einrichtungen und Beratungsstellen bieten Hilfe bei Bulimie an. Wichtig ist, diese auch anzunehmen.

Cholesterinwerte zu hoch

Ein Cholesterinwert ist zu hoch wenn ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle bestehen. Die meisten Mediziner sehen dieses Risiko bei 200 mg pro Deziliter Blut (200 mg/dl).

Man unterscheidet bei Cholesterin zwischen dem HDL und dem LDL-Cholesterin. Der HDL-Anteil sollte bei einem Minimum-Wert von 40 mg/dl liegen und der LDL-Teil  bei einem Höchstwert von 160 mg/dl.

Ursachen für erhöhten Cholesterinspiegel

Die Ursachen für einen zu hohen Cholesterinwert sind sicherlich eine zu fettreiche Ernährung und der Verzehr von zu vielen tierischen Fetten. Des Weiteren treiben Menschen die einen zu hohen Cholesterinwert haben oftmals zu wenig Sport, führen beruflich z.B. sitzende Tätigkeiten aus und leiden deswegen auch an Übergewicht. Ebenfalls kann ein hoher Cholesterinspiegel erblich bedingt sein oder bestimmte Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Bluthochdruck führen zu den Belastungen.

Symptome bei zu hohem Cholesterinspiegel

Der/die Betroffene spürt zunächst keine Symptome bei einem zu hohen Cholesterinspiegel im Blut, jedoch führt ein auf Dauer erhöhter Cholesterinwert zu Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die dann wiederum zu koronaren Herzerkrankungen führen kann. Auch Ablagerungen an der Haut, man spricht hier von sogenannten Xanthomen, gelb gefärbte Pölsterchen unter der Haut, können als Symptome auftreten.

Ebenfalls kommt es vor allem bei erblich bedingter Erhöhung des Cholesterinspiegels zu weißlichen Ablagerungen an der Hornhaut des Auges, die als Ring um die Iris sichtbar sind. Bei älteren Menschen sind diese Symptome meist harmlos, jedoch kann man bei jüngeren Menschen eventuell bei diesen Erscheinungen auf eine Fettstoffwechselstörung schließen.

Auch an den Sehnen können Ablagerungen entstehen – all dies sind sind mögliche Folgen und Symptome von zu hohen Cholesterinwerten.

Cholesterinwerte-Tabelle Lebensmittel

Sich hinsichtlich der Lebensmittel und der Ernährung an eine Cholesterinwerte-Tabelle zu halten ist ein probates Mittel um einen erhöhten Cholesterinspiegel zu vermeiden. Es ist nicht garantiert, dass eine cholesterinarme Ernährung den Cholesterinwert im Blut wirklich verringert. Dies hängt vor allem von den Ursachen des hohen Cholesterinspiegels ab. Ist dieser z.B. hoch gerade weil Sie sich falsch ernährt haben, sind die Chance auf einer Verbesserung der Werte durch eine Ernährungsumstellung natürlich besser als bei einer ererbten Erhöhung des Cholesterinspiegels.

Sehen Sie hier die Top 10 der Cholesterinreichen Lebensmittel:

LEBENSMITTEL PRO 100 G CHOLESTERIN IN MG
Kalbshirn ca. 2000
Niere ca. 350
Leber ca. 350
Butterschmalz ca. 300
Hühner-Ei ca. 250
Butter ca. 230
Austern ca. 200
Hühnerherz ca. 180
Ölsardinen ca. 150
Hase / Kaninchen ca. 120

(Ungefähre Werte ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit)

Man sieht recht deutlich dass tierische Fette (gesättigte Fettsäuren) den hohen Anteil an Cholesterin ausmachen. Versuchen Sie diese Lebensmittel zu meiden. Lassen Sie vorher Ihren Cholesterinspiegel messen oder messen Sie diesen selbst. Meiden Sie anschließend für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen so weit als möglich Lebensmittel die einen hohen Cholesterinwert haben und messen Sie nach dieser Zeit erneut Ihren Cholesterinspiegel.

Sollte sich dieser verbessert haben, dann ist eine cholesterinarme Ernährung das Mittel der Wahl, um Ihren Cholesterinspiegel zu senken.

Gutes und schlechtes Cholesterin

Man unterscheidet gutes und schlechtes Cholesterin. Das schlechte ist das sogenannte LDL-Cholesterin, übersetzt heißt das Low Density Lipoprotein. Diese Form des Cholesterins lagert sich an den Arterien an wodurch die gefährliche Ateriosklerose (Arterienverkalkung) entstehen kann.

Das gute Cholesterin ist das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein). Man nennt es deswegen gut weil es das Cholesterin aus dem Körper zurückbefördert und dadurch der Arterienverkalkung entgegenwirkt.

Somit kann man also nicht einfach davon sprechen, dass ein zu hoher Cholesterinwert schädlich ist, sondern man muss die Art des Cholesterins differenzieren. Der Cholesterinwert von HDL-Cholesterin darf also hoch sein während der Anteil von LDL-Cholesterin gering sein sollte.

Daraus kann man ableiten, dass es nicht nur sinnvoll ist auf Lebensmittel mit hohem LDL-Cholesteringehalt zu verzichten, sondern, dass es genauso wichtig ist, den HDL-Cholesterinwert zu steigern. Dies kann man z.B. durch regelmäßigen Ausdauersport erreichen wie z.B. Joggen oder Radfahren. Ein weiterer positiver Aspekt von Sport der Arteriosklerose entgegenwirkt ist, dass dieser den Blutdruck verbessert und damit die Gefäße elastisch gehalten werden.

 

Cholesterinsenker: Medikamente wie Statine

Wenn sozusagen alles nichts mehr hilft sind Cholesterinsenker, sprich Medikamente wie z.B. Statine eine Möglichkeit, den Cholesterinspiegel zu senken. Jedoch muss klar gesagt werden: Greifen Sie erst zu Cholesterinsenkenden Medikamenten wenn Sie wirklich die herkömmlichen Rezepte ausprobiert haben, nämlich eine Ernährungsumstellung mit Cholesterinarmen Lebensmitteln, Betreiben von Ausdauersport mindestens 3mal die Woche und genügend Schlaf und Stressvermeidung.
Natürlich werden Sie die Medikamente vom Arzt verschrieben bekommen, jedoch lügen Sie nicht Ihren Arzt an nur weil Sie sich bspw. um den Sport herumdrücken möchten. Eine Senkung des Cholesterinwertes mittels natürlicher Methoden ist immer die beste Wahl bevor Medikamente eingenommen werden.

Cholsterinsenkende Medikamente

Die bekanntesten Cholesterinsenker sind die sogenannten Statine. Dies sind Cholesterinsyntheseenzymhemmer (CSE-Hemmer). Durch die Einnahme wird die Bildung von Cholesterin in der Leber. Das bedeutet dass weniger körpereigenes Cholesterin gebildet werden kann und somit der Cholesterinspiegel sinkt.
Andere cholesterinsenkende Präparate sind LDL-hemmende Fibrate. Fibrate verstärken den Abbau von Fettsäure im Körper, wodurch die LDL-Konzentration (schlechtes Cholesterin) gesenkt werden kann.

Nebenwirkungen von Statinen

Wenn Ihr Arzt Ihnen Statine verschreibt ist dies meistens Simvastatin, Atorvastatin oder Rosuvastatin. Alle diese Medikamente können Muskelschmerzen hervorrufen. Es gibt Menschen die Statine sehr gut vertragen, andere klagen über starke Muskelschmerzen.