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Chancen und Risiken einer Lungentransplantation bei COPD

Die COPD (chronisch obstruktive Lungenerkrankung) ist eine der häufigsten Krankheiten, die zum Tod führen kann. Sie ist hauptsächlich auf dauerhaften Zigarettenkonsum zurückzuführen, in Ausnahmefällen auch auf andere Umweltbelastungen. Ein möglicher Therapieansatz ist die Transplantation der Lunge oder eines Lungenlappens. Doch welche Voraussetzungen gibt es für die Lungentransplantation bei COPD, was sind die Risiken und wie sind die Erfolgsaussichten?

Voraussetzungen für eine Lungentransplantation bei COPD

Eine Lungentransplantation wird bei der COPD angewendet, wenn keine anderen Therapien mehr greifen. Der Grund dafür ist, dass COPD-Patienten oft zahlreiche Begleiterkrankungen haben, die eine Transplantation zu gefährlich machen. Zudem stehen ohnehin nicht genügend Spenderlungen zur Verfügung. Nur jeder Zweite, der auf der Warteliste für eine neue Lunge steht, erhält diese auch. Das maximale Alter für eine Lungentransplantation liegt bei 65 Jahren. Hierbei ist das biologische Alter entscheidend. Darüber hinaus sollte der Patient an keiner weiteren schwerwiegenden Erkrankung leiden (z. B. Herzschwäche, bösartiger Tumor etc.). Außerdem muss der Patient über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten auf Alkohol, Zigaretten oder andere Drogen verzichtet haben.

Risiken der Lungentransplantation bei COPD

Eine Lungentransplantation ist ein belastender Eingriff für den Körper. Trotz intensiver Voruntersuchungen, sind die Reaktionen jedes einzelnen Patienten nur begrenzt kalkulierbar. In den ersten Wochen nach der Operation ist daher mit zahlreichen Nebenwirkungen zu rechnen. Möglich sind hierbei:

  • Innere Blutungen
  • Lähmungen des Zwerchfells
  • Infektionen durch Viren, Bakterien oder Pilze
  • Akutes Herz- oder Lungenversagen

Stößt der Körper das Organ gänzlich ab, führt dies häufig zum sogenannten BOS (Bronchiolitis Obliterans Syndrom). Hierbei versagt die Lungenfunktion schrittweise, so dass für ein Drittel der betroffenen Patienten eine erneute Lungentransplantation notwendig wird.

Vorteile der Lungentransplantation bei COPD

Trotz aller Risiken gibt es Argumente, die klar für eine Lungentransplantation bei COPD sprechen. Die Patienten sind zwar Zeit ihres Lebens zu einer disziplinierten und gesünderen Lebensweise verpflichtet, dank verbesserter Medikamente werden Abstoßungsreaktionen des Körpers aber zunehmend minimiert. Die 2-Jahres-Überlebensrate der Patienten liegt bei 70%. Hat der Körper die Lunge angenommen, sind die COPD-Symptome gänzlich verschwunden. Dies führt zu einer enormen Verbesserung der Lebensqualität. Die Patienten sind wieder belastbarer und können aktiv am Leben teilnehmen.

Fieberkrampf

Was ist ein Fieberkrampf?

Etwa 4 % aller Kinder bekommen einmal im Leben einen Fieberkrampf. Eltern sollten wissen, wie sie im Notfall reagieren müssen. Ein Fieberkrampf tritt in früher Kindheit in Verbindung mit einer fieberhaften Erkrankung auf. Der Anfall zeigt sich durch Zuckungen der Muskulatur und einen plötzlichen Bewusstseinsverlust. Meist dauert er nur wenige Minuten und hört ohne äußere Einwirkung wieder auf. Er wird nicht durch eine Infektion im Zentralnervensystem oder eine andere Störung des Gehirns verursacht. Es ist ein gelegentlich auftretender, spontaner Krampf im Kindesalter. Zwar ist der Zustand des Kindes für die Eltern beängstigend und wirkt auf sie oft lebensbedrohlich, doch ist der Anfall überstanden, bleiben keine Entwicklungsstörungen als Folgeschäden.

Die Ursache für einen Fieberkrampf

Auslöser eines Fieberkampfes sind Infektionserkrankungen wie Mittelohrentzündung, Bronchitis oder grippale Infekte; auch die Genetik kann eine Rolle spielen. Daher sind keine Langzeittherapien oder prophylaktischen Maßnahmen notwendig. Es gibt Familien, in denen Fieberkrämpfe gehäuft auftreten. Außerdem gibt es familiäre Erkrankungen, in denen nach Fieberkrämpfen häufiger epileptische Anfälle vorkommen. Dafür sind mehrere Gene verantwortlich, doch der genaue Vererbungsmodus ist nicht komplett erforscht. Fieberkrämpfe können bei jeder Infektion auftreten. Häufig handelt es sich jedoch um Viren, die das Dreitagefieber hervorrufen. Bakterielle Erkrankungen sind deutlich seltener als Ursache festzustellen. Ein Fieberkrampf kann außerdem als Impfreaktion bei Impfungen gegen Masern und Keuchhusten auftreten.

Die Symptome eines Fieberkrampfes

Beim Fieberkrampf steigt die Temperatur schnell über 39°C an. Der gesamte Körper fühlt sich sehr heiß an. Am Anfang steht ein plötzlicher Bewusstseinsverlust, danach zieht sich die ganze Muskulatur krampfartig zusammen. Lässt die Spannung nach (atonische Phase), wird der kindliche Körper völlig schlaff. Nach etwa 20 Sekunden kommt es zu regelmäßigen Zuckungen. Der Fieberkrampf dauert insgesamt nur wenige Minuten. Anschließend ist das Kind benommen.

Ein Fieberkrampf kann auch als einfacher, generalisierter Krampfanfall auftreten. Der dauert nicht länger als einige Minuten und wiederholt sich bei einem fiebernden Kind in 24 Stunden kein zweites Mal. Kinder, die einfache Fieberkrämpfe hatten, besitzen ein geringfügig erhöhtes Risiko für eine spätere Epilepsie.

Der Verlauf von einem Fieberkrampf

Bei den meisten Kindern verläuft ein Fieberkrampf unkompliziert und ist nach etwa 10 Minuten vorbei. Der Verlauf ist im Abschnitt „Symptome“ beschrieben.

Die Behandlung von Fieberkrämpfen

Ein Kind, das von einem Fieberkrampf geschüttelt wird, darf nicht festgehalten werden. Es sollte frei liegen, um sich nicht zu verletzen. Eltern müssen Ruhe bewahren und den Fieberkrampf einfach abwarten. Tritt ein solcher Krampf erstmalig auf, sollten sie das Kind in einem Krankenhaus gründlich untersuchen lassen. In jedem Fall ist der Arzt zu verständigen. Nach dem Krampf kann man dem Kind ein fiebersenkende Mittel gegeben. Idealerweise führt man vorsichtig ein Zäpfchen rein, weil das Kind nicht ansprechbar ist und Fiebersaft daher wahrscheinlich nicht schluckt.

Welche Hausmittel gibt es gegen den Fieberkrampf?

Die Anwendung von Wadenwickeln hat sich bewährt. Sie müssen lauwarm und dürfen keinesfalls kalt sein, da der Körper zum Herunterkühlen der Temperaturunterschiede bei kalten Wickeln zusätzliche Energie aufwenden muss.

10 seltene Krankheiten

Normalerweise wissen wir immer Bescheid, wenn wir über Krankheiten sprechen – das verwundert auch nicht weiter, da wir uns meistens nur mit typischen Krankheiten, wie der Grippe oder auch Erkältung als Begriff konfrontiert sehen. Auch bei Heuschnupfen weiß jeder, dass von einer allergischen Reaktion gesprochen wird. Doch es gibt eine ganze Reihe an Krankheiten, die uns beweisen, dass wir eigentlich gar nichts wissen. Wir stellen ihnen ein paar Krankheiten vor, von denen Sie sicherlich noch nie gehört haben:

Stinknase

Der Begriff Stinknase scheint skurril, doch es gibt sie, unter einer typischen Stinknase versteht man eine Nasenschleimhaut-Erkrankungen. Durch das Versiegen der Flimmerhärchen in der Nase, bleiben Schleim und Schmutz in der Nase hängen, anstatt in den Rachen befördert zu werden. Dies führt dazu, dass sich der Naseninnenraum zu einem einmaligen Nährboden für Bakterien verwandelt. Häufig sind vor allem Frauen betroffen, die sich dann über eine scheinbar verstopfte Nase beschweren. Nach und nach wird die Fähigkeit des Riechens eingebüßt und Krusten bilden sich in der Nase, die zu einem unangenehmen Geruch führen. Zwar riechen die Betroffenen es selbst nicht, aber dafür ihre Umgebung. Ursachen für Nasenschleimhaut-Erkrankungen können unter anderem die langjährige, falsche Anwendung von Nasensprays sein. Doch durch Salben und fachgerechte Entfernung der Krusten kann die „Stinknase“ wieder verschwinden. Teilweise sind allerdings Operationen dafür notwendig.

Schubladensyndrom

Das Schubladensyndrom ist die Möglichkeit das Schienbein und den Oberschenkelknochen gegeneinander zu verschieben, welches den Eindruck einer Schublade erweckt. Dies geschieht meist durch einen Kreuzbandriss, wobei Ober- und Unterschenkel nicht mehr miteinander verbunden sind und die Verschiebung der Knochen zulassen. Der Körper verliert dadurch insgesamt stark an Stabilität und bedarf besonderer Behandlung.

Logorrhoe

Logorrhoe bezeichnet eine psychische Störung, bei dem der Patient den zwanghaften Drang verspürt sich verbal auszudrücken. Wörtlich übersetzt kann man Logorrhoe mit „Sprechdruchfall“ gleichsetzen oder besser gesagt: „Krankhafte Geschwätzigkeit“. Diese Störung tritt häufig bei manischen, paranoiden und schizophrenen Patienten auf. Logorrhoe muss allerdings nicht ausschließlich einen psychologischen Ursprung haben, sie kann ebenfalls durch eine neurologische Erkrankung entstehen.

Emotionale Inkontinenz

Emotionale Inkontinenz ist ebenfalls eine psychische Erkrankung und tritt meist zusammen mit Depressionen oder auch Angststörungen auf. Unter emotionaler Inkontinenz versteht man das Problem, seine Emotionen nicht zurückhalten zu können. Menschen mit dieser Erkrankung haben Schwierigkeiten ihre eigene Emotionalität zu kontrollieren. Dies hat meist starke Folgen auf ihren Alltag und äußert sich z.B. darin, bei Kritik oder Lob sofort in Tränen auszubrechen, oder unkontrollierbare Wutanfälle zu erleiden.

Elefanten Krankheit

Bei der Elefanten Krankheit, auch Elephantiasis, handelt es sich eigentlich erstmal nur um einen Mückenstich. Allerdings um einen Besonderen: Denn dieser setzt Würmerlarven in den Körper, sogenannte Fadenwürmer, die in den Beinen Elephantiasis oder lymphatische Flariasis auslösen können. Diese Würmer können bis zu zehn Meter lang und fünf Jahre alt werden. Sie und ihre Nachkommen verursachen Entzündungen, bei denen Lymphflüssigkeit nicht mehr abfließen kann, dies fördert das Schwellen von Beinen, Armen und auch Genitalien. Nur durch spezielle Antibiotika schafft man es diese Biester wieder loszuwerden.

Mallorca-Akne

Die Mallorca-Akne ist eine Sonnenallergie, die gerne auf der mallorcinischen Urlaubsinsel bei den Badegästen auftritt. Das UV-Licht verursacht freie Radikale, diese wiederum reagieren auf die Haut, die dank des sommerlichen Wetters hauptsächlich aus Sonnencremes, Schweiß und Talg besteht. Dadurch entstehen unangenehme Pickel und Reizungen. Das Einzige was dagegen wirklich hilft, ist sich aus der Sonne zurück zu ziehen und vorerst lieber wieder im Schatten zu liegen – dort wird man schließlich auch braun.

Bierherz

Bis in die 50er Jahre hinein bekamen Bierfahrer in München, von ihren Brauereien, bis zu 12 Liter Bier am Tag zum eigenen Verzehr. Die Fahrer nahmen dies selbstverständlich gerne an, allerdings blieb dieses Trinkverhalten nicht ganz ohne Folgen. Die Gesundheit lastete stark auf den Männern, die zur damaligen Zeit einen wirklichen Knochenjob leisteten. Bei Autopsien der Bierfahrer, aus dem Jahr 1884, durchgeführt von Otto von Bollinger, ein bekannter Pathologe, verwendete man schon den Begriff “Münchner Bierherzen“. Damit betitelte man die krankhaft vergrößerten Herzmuskel der Fahrer. Diese wurden durch einen starken Vitamin B1-Mangel ausgelöst, dieser wiederum durch Herzmuskelschwächen, Ödeme und Herzfunktionsstörungen. Denn Fahrer nahmen das Bier nicht nur als Getränk dankend an und nutzten es gleichzeitig auch als vollwertige Mahlzeiten.

Chinarestaurant-Syndrom

Der Name Chinarestaurant-Syndrom scheint am Anfang skurril und merkwürdig, bezieht sich aber lediglich auf den Umstand, dass die Symptome des Syndroms hauptsächlich nach einem Besuch bei einem chinesischen Restaurant auftraten: Kopfschmerzen, gerötete Haut, Übelkeit, Erbrechen oder ein merkwürdiger Druck auf dem Brustkorb. Diese Symptome treten vor allem bei einer Lebensmittelunverträglichkeit auf. Forschern zu Folge steht dahinter das Glutamat, welches in größeren Mengen in Sojasoße und Fischsoße enthalten ist, zwei typische Gewürze, die gerne bei asiatischen Gerichten benutzt werden. Allerdings gibt es keine eindeutigen Beweise, dass das Glutamat Auslöser der Lebensmittelunverträglichkeit ist.

Stewardessenkrankheit

Die Stewardessenkrankheit hat ihren Namen deshalb erhalten, da sie bei besonders gepflegten Menschen auftritt, insbesondere eben bei jungen Frauen. Wenn die Haut zu stark gepflegt wird, mit Cremes und Wässerchen, begünstigt es das Auftreten von Hautausschlägen oder -erkrankungen. Die Haut produziert nicht mehr genug Fette und wird dadurch trocken. Hautreizungen treten dann meist um den Mund herum, an den Augen und auf der Stirn auf. Die Stewardessenkrankheit bzw. der Hautausschlag ist zwar nicht gefährlich, aber unangenehm und vor allem als Stewardess lästig.

Hautmaulwurf

Der Hautmaulwurf oder auch Ancylostomiasis genannt, ist eine Erkrankung durch Wurmlarven. Da Hautmaulwurf vor allem in subtropischen Ländern vertreten ist, und dort das Barfußlaufen sich großer Beliebtheit erfreut, begünstigt es zudem, dass die Wurmlarven in die Haut eindringen können. Meist suchen sich die Wurmlarven Tiere aus, allerdings kommt es ab und an vor, dass sie auch Menschen befallen. Die Larven halten es zwar nicht lange unter der Haut aus, aber sie verursachen juckende, rote Hügel auf der Haut. Zusätzlich entstehen Gänge unter der Haut, die stark jucken, diese entstehen durch die Larven, die versuchen von der Infektionsstelle wegzukommen. Mit einem Antiwurmmittel kann man seine ungeliebten Mitbewohner gut beseitigen.

Was ist Cholesterin

Cholesterin ist eine Substanz die im Körper eines jeden Menschen und Tieres existiert, sie wird auch von diesem hergestellt und zwar vorwiegend in der Leber. Jedoch wird dem Körper Cholesterin auch über die Nahrung zugefügt, sogar 75% des Cholesterinwertes ergibt sich durch Nahrungszufuhr.

Cholesterin ist nicht per se schädlich für den Körper, im Gegenteil, es ist lebensnotwendig. Es wird benötigt zum Aufbau von Zellmembranen, Gallensäure und Vitamin D. Ohne Cholesterin wäre unser Körper also nicht denkbar – jedoch kann ein Zuviel von Cholesterin dem Körper auch in erheblichem Maße schaden.

Cholesterin ist ein fettähnlicher Stoff und daher auch in fettreicher Nahrung enthalten. Da die meisten Menschen zuviel Nahrung mit tierischem Fett verzehren ist auch ihr Cholesterinwert zu hoch. Wird diese Art der Ernähung permanent betrieben und der Cholesterinspiegel bleibt auf zu hohem Niveau, kann dies zu einer gefährlichen Erkrankung wie einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall führen.

Die Höhe des Cholesterinwertes kann man mit einem Cholesterintest, den man auf einfach Weise durch Blutabnahme bei seinem Hausarzt durchführen kann, feststellen. Ist dieser zu hoch wird der Arzt dem Patienten zu einer Ernährungsumstellung und zum Betreiben von Sport raten.

Aber nicht nur falsche Ernährung kann zu hohen Cholesterinwerten führen, auch ein Lebenswandel der durch wenig Schlaf und viel Stress gekennzeichnet ist führt zu einer erhöhten Ausschüttung von Cholesterin im Körper. Dies ist auch der Grund weswegen sich Sport positiv auf den Cholesterinwert auswirken kann, da Sport sich positiv auf das vegetative Nervensystem auswirkt und damit anfallenenden Stress bekämpfen kann.

Wir werden auf dieser Seite Informationen rund um das Thema Cholesterin veröffentlichen und Maßnahmen aufzeigen wie man den Cholsterinwert niedrig halten kann. Desweiteren klären wir über sogenanntes gutes und schlechtes Cholersterin auf und stellen Lebensmittel und Ernährungspläne dar, die für eine ausgeglichene Cholesterin-Balance geeignet sind.

Als Faustformel ist zu sagen: Gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf, Vermeidung von Stress und die Ausübung von Sport in adäquaten Maßen – was natürlich auch ein gesundes Abnehmen fördert – wird Ihren Cholesterinspiegel auf gesunde Weise senken.

Cholesterinspiegel messen

Es ist sinnvoll den Cholesterinspiegel regelmäßig zu messen, da zu hohe Cholesterinwerte zu gefährlichen Kankheiten wie einem Harzinfarkt oder Schlaganfall führen können. Doch auf welche Weise läßt sich der Cholesterinwert des Körpers bestimmen?

Cholesterinspiegel beim Arzt messen

Wenn Sie die Höhe ihres Cholesterinspiegels beim Arzt messen möchten bekommen sie hierfür Blut abgenommen. Nach diesem Termin wird ein zweiter vereinbart an welchem Sie die Werte mit Ihrem Hausarzt besprechen können. Er wird Ihnen voraussichtlichen erklären wofür der Wert steht und was die Höhe des Wertes aussagt. Auch werden Sie Informationen von Ihrem Arzt erhalten, was Sie bei einem zu hohen Cholesterinwert tun können. Er wird Ihnen Hinweise zu Ernährung und Lebensweise geben, um den Cholesterinspiegel zu senken.

Cholesterinspiegel selbst messen

Sie können ihren Cholesterinspiegel auch mit Hilfe eines Cholesterin-Schnelltests selbst checken ohne dafür den Hausarzt aufsuchen zu müssen. Einen solchen Cholesterin-Selbsttest erhalten Sie in einer Apotheke. Fragen Sie Ihren Apotheker beim Kauf wie der Test korrekt angewendet wird, hier nur eine kurze Erklärung des Vorgehens:

Der Cholesterin-Schnelltest enthält einen Teststreifen oder eine Testkassette, auf die ein Tropfen ihres Blutes getropft werden muss. Dazu liegt dem Test ein Pikser bei, mit dem Sie einen Blutstropfen durch Stechen in die Fingerkuppe gewinnen können. Berühren Sie dann den Teststreifen mit dem Blut am Finger und warten die vorgegebene Zeit ab (ca. 4-5 Minuten). Ein zu hoher Wert liegt über 200 Milligramm pro Deziliter Blut, dieser Wert ist dann auffällig und Sie sollten Ihren Hausarzt konsultieren.

Wann sollte ich meinen Cholesterinspiegel messen?

Generell sollte der Cholesterinspiegel regelmäßig z.B. einmal pro Jahr kontrolliert werden. Wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören, also z.B. viel Fleisch verzehren oder starker Raucher sind sollten Sie öfter einen Cholesterin-Check in Erwägung ziehen.

Bulimie – Wo bekomme ich Hilfe?

Hilfe im Beratungsgespräch

Unterschiedliche Kliniken bieten Hilfe bei Bulimie. Bevor es jedoch zu einer Behandlung kommen kann, müssen Betroffene ihre Probleme zumindest teilweise offenbaren. Das fällt oft nicht leicht und stellt ein großes Hindernis für viele Bulimie-Kranke dar. Helfen können psychologische Beratungsstellen, welche in jeder Stadt zu finden sind. Hier erhalten Betroffene erste Informationen zu Kliniken im Umkreis und werden in allen Belangen unterstützt. Möchte man nicht persönlich erscheinen, steht auch die Telefonseelsorge mit Rat und Tat zur Seite. Sucht man als Betroffener Hilfe bei Bulimie, möchte sich jedoch nicht sofort an eine Beratungsstelle wenden, empfiehlt es sich, einem guten Freund oder ein Familienmitglied die Krankheit zu offenbaren. Mit einer vertrauenswürdigen Person an der Seite fällt es leichter, eine geeignete Behandlungsmöglichkeit zu finden.

Hilfe bei Bulimie: Einrichtungen

Deutschlandweit gibt es in allen größeren Städten Spezialkliniken für Essgestörte. Zwar kann nicht immer selbst über den Behandlungsort entschieden werden, jedoch richtet sich die zuständige Krankenkasse zumeist an die Vorschläge. Entscheidend ist auch, ob ein Teil der Kosten übernommen werden oder nicht. Solche Dinge können im Vorgespräch mit der Beratungsstelle besprochen werden. Welche Einrichtung geeignet ist, hängt immer auch von der Schwere der Erkrankung, dem Alter und anderen Faktoren ab. Deshalb ist es wichtig, sich bei verschiedenen Stellen wie Therapeuten, der Krankenkasse und dem Arzt Informationen einzuholen und dann zu entscheiden.

Weitere Möglichkeiten, Hilfe bei Bulimie zu erhalten

Bulimie ist oft mit Scham- und Schuldgefühlen verbunden, weshalb es nicht leicht ist, sich zu öffnen und sich den Problemen zu stellen. Das ist jedoch ein wichtiger Schritt, um die Erkrankung in den Griff zu kriegen. Der Rückhalt von Freunden und der Familie bedeutet viel und ist enorm wichtig. Familienkliniken und Mutter-Kind-Kuren sind nur zwei Möglichkeiten, zusammen mit wichtigen Personen die Bulimie zu behandeln. Verschiedene Einrichtungen und Beratungsstellen bieten Hilfe bei Bulimie an. Wichtig ist, diese auch anzunehmen.

Cholesterinwerte zu hoch

Ein Cholesterinwert ist zu hoch wenn ein erhöhtes Risiko für Erkrankungen wie Herzinfarkte oder Schlaganfälle bestehen. Die meisten Mediziner sehen dieses Risiko bei 200 mg pro Deziliter Blut (200 mg/dl).

Man unterscheidet bei Cholesterin zwischen dem HDL und dem LDL-Cholesterin. Der HDL-Anteil sollte bei einem Minimum-Wert von 40 mg/dl liegen und der LDL-Teil  bei einem Höchstwert von 160 mg/dl.

Ursachen für erhöhten Cholesterinspiegel

Die Ursachen für einen zu hohen Cholesterinwert sind sicherlich eine zu fettreiche Ernährung und der Verzehr von zu vielen tierischen Fetten. Des Weiteren treiben Menschen die einen zu hohen Cholesterinwert haben oftmals zu wenig Sport, führen beruflich z.B. sitzende Tätigkeiten aus und leiden deswegen auch an Übergewicht. Ebenfalls kann ein hoher Cholesterinspiegel erblich bedingt sein oder bestimmte Krankheiten wie Diabetes, Schilddrüsenunterfunktion oder Bluthochdruck führen zu den Belastungen.

Symptome bei zu hohem Cholesterinspiegel

Der/die Betroffene spürt zunächst keine Symptome bei einem zu hohen Cholesterinspiegel im Blut, jedoch führt ein auf Dauer erhöhter Cholesterinwert zu Arterienverkalkung (Arteriosklerose), die dann wiederum zu koronaren Herzerkrankungen führen kann. Auch Ablagerungen an der Haut, man spricht hier von sogenannten Xanthomen, gelb gefärbte Pölsterchen unter der Haut, können als Symptome auftreten.

Ebenfalls kommt es vor allem bei erblich bedingter Erhöhung des Cholesterinspiegels zu weißlichen Ablagerungen an der Hornhaut des Auges, die als Ring um die Iris sichtbar sind. Bei älteren Menschen sind diese Symptome meist harmlos, jedoch kann man bei jüngeren Menschen eventuell bei diesen Erscheinungen auf eine Fettstoffwechselstörung schließen.

Auch an den Sehnen können Ablagerungen entstehen – all dies sind sind mögliche Folgen und Symptome von zu hohen Cholesterinwerten.

Cholesterinwerte-Tabelle Lebensmittel

Sich hinsichtlich der Lebensmittel und der Ernährung an eine Cholesterinwerte-Tabelle zu halten ist ein probates Mittel um einen erhöhten Cholesterinspiegel zu vermeiden. Es ist nicht garantiert, dass eine cholesterinarme Ernährung den Cholesterinwert im Blut wirklich verringert. Dies hängt vor allem von den Ursachen des hohen Cholesterinspiegels ab. Ist dieser z.B. hoch gerade weil Sie sich falsch ernährt haben, sind die Chance auf einer Verbesserung der Werte durch eine Ernährungsumstellung natürlich besser als bei einer ererbten Erhöhung des Cholesterinspiegels.

Sehen Sie hier die Top 10 der Cholesterinreichen Lebensmittel:

LEBENSMITTEL PRO 100 G CHOLESTERIN IN MG
Kalbshirn ca. 2000
Niere ca. 350
Leber ca. 350
Butterschmalz ca. 300
Hühner-Ei ca. 250
Butter ca. 230
Austern ca. 200
Hühnerherz ca. 180
Ölsardinen ca. 150
Hase / Kaninchen ca. 120

(Ungefähre Werte ohne Anspruch auf Vollständigkeit oder Korrektheit)

Man sieht recht deutlich dass tierische Fette (gesättigte Fettsäuren) den hohen Anteil an Cholesterin ausmachen. Versuchen Sie diese Lebensmittel zu meiden. Lassen Sie vorher Ihren Cholesterinspiegel messen oder messen Sie diesen selbst. Meiden Sie anschließend für einen Zeitraum von mindestens 4 Wochen so weit als möglich Lebensmittel die einen hohen Cholesterinwert haben und messen Sie nach dieser Zeit erneut Ihren Cholesterinspiegel.

Sollte sich dieser verbessert haben, dann ist eine cholesterinarme Ernährung das Mittel der Wahl, um Ihren Cholesterinspiegel zu senken.

Gutes und schlechtes Cholesterin

Man unterscheidet gutes und schlechtes Cholesterin. Das schlechte ist das sogenannte LDL-Cholesterin, übersetzt heißt das Low Density Lipoprotein. Diese Form des Cholesterins lagert sich an den Arterien an wodurch die gefährliche Ateriosklerose (Arterienverkalkung) entstehen kann.

Das gute Cholesterin ist das HDL-Cholesterin (High Density Lipoprotein). Man nennt es deswegen gut weil es das Cholesterin aus dem Körper zurückbefördert und dadurch der Arterienverkalkung entgegenwirkt.

Somit kann man also nicht einfach davon sprechen, dass ein zu hoher Cholesterinwert schädlich ist, sondern man muss die Art des Cholesterins differenzieren. Der Cholesterinwert von HDL-Cholesterin darf also hoch sein während der Anteil von LDL-Cholesterin gering sein sollte.

Daraus kann man ableiten, dass es nicht nur sinnvoll ist auf Lebensmittel mit hohem LDL-Cholesteringehalt zu verzichten, sondern, dass es genauso wichtig ist, den HDL-Cholesterinwert zu steigern. Dies kann man z.B. durch regelmäßigen Ausdauersport erreichen wie z.B. Joggen oder Radfahren. Ein weiterer positiver Aspekt von Sport der Arteriosklerose entgegenwirkt ist, dass dieser den Blutdruck verbessert und damit die Gefäße elastisch gehalten werden.

 

Cholesterinsenker: Medikamente wie Statine

Wenn sozusagen alles nichts mehr hilft sind Cholesterinsenker, sprich Medikamente wie z.B. Statine eine Möglichkeit, den Cholesterinspiegel zu senken. Jedoch muss klar gesagt werden: Greifen Sie erst zu Cholesterinsenkenden Medikamenten wenn Sie wirklich die herkömmlichen Rezepte ausprobiert haben, nämlich eine Ernährungsumstellung mit Cholesterinarmen Lebensmitteln, Betreiben von Ausdauersport mindestens 3mal die Woche und genügend Schlaf und Stressvermeidung.
Natürlich werden Sie die Medikamente vom Arzt verschrieben bekommen, jedoch lügen Sie nicht Ihren Arzt an nur weil Sie sich bspw. um den Sport herumdrücken möchten. Eine Senkung des Cholesterinwertes mittels natürlicher Methoden ist immer die beste Wahl bevor Medikamente eingenommen werden.

Cholsterinsenkende Medikamente

Die bekanntesten Cholesterinsenker sind die sogenannten Statine. Dies sind Cholesterinsyntheseenzymhemmer (CSE-Hemmer). Durch die Einnahme wird die Bildung von Cholesterin in der Leber. Das bedeutet dass weniger körpereigenes Cholesterin gebildet werden kann und somit der Cholesterinspiegel sinkt.
Andere cholesterinsenkende Präparate sind LDL-hemmende Fibrate. Fibrate verstärken den Abbau von Fettsäure im Körper, wodurch die LDL-Konzentration (schlechtes Cholesterin) gesenkt werden kann.

Nebenwirkungen von Statinen

Wenn Ihr Arzt Ihnen Statine verschreibt ist dies meistens Simvastatin, Atorvastatin oder Rosuvastatin. Alle diese Medikamente können Muskelschmerzen hervorrufen. Es gibt Menschen die Statine sehr gut vertragen, andere klagen über starke Muskelschmerzen.